Sakramente

Taufe, Firmung, Eucharistie, Ehe, Beichte, Krankensalbung, Erstkommunion

Eucharistie

 

Eucharistie bedeutet „Danksagung“ und hat ihren Ursprung im Letzten Abendmahl Jesu Christi. Menschen sehnen sich nach Gemeinschaft und Kontakt, nach Kommunikation und Austausch, kurz nach Liebe. Von Jesus Christus hat die Kirche im Abendmahlsaal ein Abschiedsgeschenk bekommen, das diese Sehnsucht stillt. Das Testament Jesu lautet: Versammelt euch in meinem Namen, brecht das Brot und reicht euch den Becher, dann werdet ihr eins mit mir und eine Einheit untereinander.

 

So hat sich die Eucharistiefeier zur Mitte der Gemeinschaft der Kirche entwickelt und ist die Quelle, aus der sie alle Kraft schöpft. Es ist das Geheimnis des Glaubens: Jesu Opfer und seine Hingabe bezeugen für immer, dass die Liebe die Wandlung der Welt bewirkt. In der Erstkommunion werden Getaufte in dieses Geheimnis eingeführt.

 

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion werden in unserer Gemeinde ein Mal jährlich die Kinder des dritten Schuljahres eingeladen. Die Vorbereitung liegt im Wesentlichen in Elternhand. Mütter oder Väter machen sich als Katechetinnen und Katecheten, begleitet von Mentoren, gemeinsam mit ihren und anderen Kindern auf den Weg, den Glauben zu erfahren und Jesus näher zu kommen.

 

In unserer Gemeinde können wir dankenswerter Weise täglich Eucharistie feiern. Wann und wo entnehmen Sie der Gottesdienstübersicht oder den Pfarrnachrichten.

 

Empfang der heiligen Kommunion bei Zöliaki-Erkrankung – kein Problem!

 

Frau Markfort möchte aus eigener Erfahrung berichtend ermutigen:

 

Glutenfrei am Gottesdienst teilnehmen? Nur Mut!
Gehören Sie auch zu den Menschen, die glutenfrei leben?
Die eigenen Ernährungsgewohnheiten umzustellen ist schon eine Herausforderung. Auch gesellschaftliche Anlässe werden bezüglich des Essens kompliziert.
Ganz anders hat sich für mich die Teilnahme am eucharistischen Teil des Gottesdienstes ergeben: Vor den Gottesdiensten gehe ich in die Sakristei und bitte den Küster um die Bereitstellung einer glutenfreien Hostie. Diese wird in einer Pyxis, also einer besonderen Dose, separat auf den Altar gelegt. Zur Kommunion stelle ich mich in die Reihe des Mittelganges. Wenn mir nicht geradewegs die richtige angeboten wird, bitte ich einfach um die glutenfreie Hostie. (Da diese erstens der Pyxis entnommen wird und zweitens weiß ist, kann sie gut unterschieden und erkannt werden.)
Ich war erstaunt und bin erleichtert, mit welcher Selbstverständlichkeit alle Beteiligten diese Situation annehmen.
Dankbar für diese Erfahrung möchte ich allen Mut zusprechen, die diesen Schritt bisher nicht gegangen sind. Es lohnt sich …

 

Krankenkommunion

Als Elija erschöpft und ermüdet am Boden liegt, schickt Gott einen Engel, der ihn ermutigt: „Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich.“ (1Kön 19,7)

 

Im Brot der Eucharistie will Jesus selbst uns stärken. Er gibt sich selbst zur Nahrung. Er will auch unser Daniederliegen in Krankheit und Alter teilen und uns die Kraft für den oft mühevollen, einsamen und schmerzhaften Weg geben durch sein Wort und Sakrament.

 

Wenn jemand am Sonntag aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr an der Eucharistie der Gemeinde teilnehmen kann, bringen die Seelsorgerinnen und Seelsorger und beauftragte Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer den Leib des Herrn in die Häuser. Oft geschieht dies am Herz Jesu Freitag, dem ersten Freitag im Monat.

 

Bei der kleinen Feier wird ein Schrifttext gelesen, gebetet, die heilige Kommunion empfangen, ein Segensgebet gesprochen und manchmal gesungen. Der Raum, ob Küche, Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist meist mit einem Kreuz und einer Kerze, manchmal mit Blumen geschmückt. Manchmal ergibt es sich, dass Nachbarn sich zu einer kleinen Andacht zusammen finden. Dann besteht im Anschluss vielfach noch die Möglichkeit zum Austausch.

 

Der Kontakt und die Terminabklärung kann über das Pfarrbüro geschehen.